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PRESSETEXTE
Pressezitate Jazzthing Tour 2009
(...) Enormer Puls und Energie (...)
Westfälische Post
(...) Und das deutsche Trio, im langjährigen Zusammenspiel zu einem erfindungsreichen und abenteuerlustigem Team gereift, brillierte mit waghalsigen Soli, filigranen Improvisationen und rasanten Rhythmen, die bei ihren Zuhörern auf offene Ohren stießen.
Siegener Zeitung
(...) Das Ensemble spielte auf hohem Niveau und zeigte sich experimentierfreudig sowie risikobereit, vorbehaltlos an die Grenzen zwischen ethnischer Inspiration und virtuoser Improvisation heranzugehen.(...)
General Anzeiger Bonn
(...) Vielfalt war das Programm des Abends, in die ganz unterschiedliche Stile einflossen, viel Experimentelles und Ungewohntes war zu hören, und stets überzeugten Virtuosität und Musikalität der vier Jazzer.
Volksstimme Magdeburg
(...) Bewegendste Momente waren seine (Hillmanns) Duette mit Nendza: Geistreiche musikalische Unterhaltungen zweier Ausnahmeerscheinungen. Großer Applaus für dieses "demokratische Kollektiv" (Hillmann), zwei Zugaben.
Hessische Allgemeine
Konzertbesprechungen «Kyrillis»
Scala 2015
(über unser Konzert im Jazzclub Heidelberg): (...) Beim Hören dieses Trios glaubt man wieder daran, dass es vielleicht doch eine Art von Heimat für gute Musik gibt. (...) Ganz einfach: spannende Musik zum Hören und zum Staunen.
Matthias Creutziger
Rheinische Post
(über unser Konzert in Mönchengladbach): (...) Es ist kein Leichtes, eine so ideenreiche Klangpalette, die von traditionell afrikanischen und indischen Perkussionsklängen über freejazzige, fetzige Improvisationen bis hin zu ruhigen Bluesballaden reicht, in ein Konzert zu packen. Dem Trio „Lemke-Nendza-Hillmann", das nicht nur aus stilsicheren Solisten besteht, sondern auch als Ensemble auf der Bühne behutsam aufeinander eingeht, ist der Mix gelungen. Von der spielfreudigen Frische zeugt auch das zweite Album des Trios: „Kyrillis". Ein Titel, der „schon vor dem Wirbelsturm" stand, so Hillmann, aber doch treffend das buntgemischte Repertoire des Trios dokumentiert.
Nathalie Hüskens
Kölner Stadtanzeiger
(über unser Konzert im Kölner Stadtgarten mit Dominique Pifarély): (…) Grundsätzlich erfüllt das Trio plus eins die Sehnsucht nach Musik, die die Dinge wieder an ihren Platz rückt, die den Kopf aufräumt, ohne mit Schubladen zu knallen. Dies war auch jetzt so, die Themen und ihre Ausführungen verlangten weder nach tiefschürfender Sinnsuche noch nach Mut zum Zuhören. Stattdessen: Jede Menge Transparenz. Viel Improvisation, wachsam und gebändigt, nach alt-, modernen Rezepten, ein wenig Ethno, ruhige Spannungsbögen, die vordergründig Spektakuläres vermieden, gleichwohl nie in flaches Gewässer mündeten.
Martin Woltersdorf
Rheinische Post:
Die Sternstunde der Jazznacht aber war das Konzert des Trios Lemke - Nendza - Hillmann (…) das Publikum am späteren Abend im vollbesetzten Konzertsaal Raum und Zeit vergessen ließ. Im offenen Trio ohne Harmonie-Instrument (…) entfalteten Johannes Lemke, André Nendza und Christoph Hillmann einen geheimen, geisterhaften Kosmos voll klanglicher überraschungen und vertrackter Rhythmuswechsel. So zog das Trio im Zehnachteltakt der orientalisch inspirierten Komposition „Dahabib“ die Zuhörer magisch in seine kreisende Umlaufbahn.
Barbara Steingiesser
CD-Besprechungen «Kyrillis»
Bassprofessor:
(...) Auf "Kyrillis" kreiert Nendza mit Johannes Lemke (Alt- und Sopransaxophon) und dem Schlagzeuger Christoph Hillmann luftige Klangteppiche, die vor allem durch den völligen Verzicht auf ein Harmonieinstrument strahlen. Jeder der drei sensiblen Musiker hat Stücke beigesteuert, die mal spielerisch tänzeln, mal voller Energie daherpreschen. Der Ausnahmegeige Dominique Pifarely verleiht fünf Titeln noch eine ganz besondere, leicht nordafrikanische Note. Eine vielschichtige Musik, die auch noch nach mehrmaligem Hören noch viele Details offenbart.
CH
Scala 2015:
(…) Fesselnd die Themen und mitreißend die vertrackten Rhythmen, die da jedem Ohrentonristen begegnen, Das Trio Lemke-Nendza-Hillmann weiß um dieses musikalische Gold und lässt es mit dem ins Boot geholten Geiger Dominique Pifarélv kräftig glänzen.
Matthias Creutziger
Jazzpodium:
(...) ein wahres Kleinod der unterschiedlichsten Jazz-Miniaturen. (...) Ich habe kaum ein Jazzalbum erlebt, das mehr Ideen und Inhalte wägt und transportiert als dieses Kyrillis, das vom Aufeinanderprallen der unterschiedlichsten stilistischen Elemente gewinnt, von Allianzen zwischen kantigem Jazz und afrikanischen Landschaften lebt, zwischen ungeraden Rhythmen und harmonischem Symmetriebedürfnis hin- und herwogt, Begegnungen zwischen Europa, Amerika und dem Orient anklingen lässt, Endlichkeiten und Unendlichkeiten abwägt, auch schweren Backbeat einbaut und zwischen Freejazz und Jazzrock, Kommunikation und gegenseitiger Herausforderung changiert, auf „Chez Henri“ wie auch auf „Steve’s Back“, einer Art Hommage an Steve Coleman. Interessant ist, dass jedes Mitglied des Trios Komponist ist, aber darin den Mitspielern den besonderen Part zuweist. Das zeigt den Grad ihres Zusammenwachsens, auch dass sie sich in fünf Songs des zusätzlichen Mitwirkens des französischen Geigers Dominique Pifarély versichertem, der diesen zusätzliche Sprengkraft verleiht. Es gibt kaum ein anderes deutsches Jazzalbum, das ähnlich spannend und abwechslungsreich ist, wie dieses. Ein wahres Kleinod!
Ulfert Goeman
concerto
(…) Dieses Mit- und Gegeneinander ergibt eine spannende Stunde feiner jazziger Musik. Wo die Welten aufeinander treffen, brodelt es, und wenn die Musiker zum Miteinander finden, entstehen anspruchsvolle Balladen, die das Zeug zu zukünftigen Standarts bereits in sich tragen. (…)
arko
Melodie & Rhythmus:
(…) in „Dahabib“ ensteht, inklusive gewagtem Rhythmuswechsel, Rahmentrommel sowie in einem Zustand der Verzückung gespieltes Saxophon und Violine, Wüstenatmosphäre, der so noch nicht gehörten Art. Und „Morsing“ mit seinem in die Musik transferierten Morsealphabet inklusive Basssolo ist einfach nur Rhythmus pur. Und das eben ist Magie pur.
ca
jazzthetik:
Ganz schön vielsprachig, was das deutsche Jazz-Trio da wieder auf die Beine gestellt hat. Und wie schon beim ersten Album El Arte sollte man auf keinen Fall plump mit Crossover etikettieren. Dazu sind die Kompositionen viel zu raffiniert und durchgehend erzählerisch. (...) Wenn Lemke-Nendza-Hillmann dann aber noch wie in «Steve's Back» die Wurzeln des Jazz mit einer authentischen Rhythmik zu packen bekommen, zeugt das nicht nur von einem versierten Umgang mit Traditionen. Selbst der im Geiste befragte Steve Coleman würde angesichts dieser afroamerikanischen Ahnenkunde seine Ohren spitzen und staunen.
Guido Fischer
gitarre & bass:
(...) Moderner, pulsierender, von Sounds ethnischer Musik und Instrumente durchzogener, letztendlich doch, Jazz. Und irgendwie immer sehr europäischer Jazz. Hier sind die Musiker, die (sicherlich unbeabsichtigt & ob sie es wollen oder nicht) die Traditionen der Frankfurter- und MPS-Szene der 60er und 70er Jahre atmosphärisch weiterentwickeln, mit der gleichen Offenheit und Experimentierfreude, die auch Größen wie Albert Mangelsdorff, Attila Zoller, Volker Kriegel, Wolfgang Dauner und Eberhard Weber angetrieben hat, als sie den German Jazz zu einem Weltmusik-Faktor machten.(...)
lt
Lübecker Nachrichten:
(...) so mitreißend und wohlklingend ist diese außergewöhnliche Jazzplatte. (...) Geboten werden schwere Backbeats, die filigrane, kammermusikalisch durchkomponierte Ideen begleiten, extrem durchdachte und knifflige Zahlenspiele, die tosende Melodien unterteilen, und klassisch anmutende Konstruktionen über reißenden Rhythmen. Aber auch leise Töne schlägt "Kyrillis" an, wie beispielsweise das zeitlupenlangsame, cooljazzige und trotzdem sentimentale "Les parents", das sinnliche "It's So Neat", das in jeder Rotlichtbar einen Ehrenplatz verdient hätte oder das elegische "Von Mensch und Maß", das Hanns Dieter Hüsch gewidmet ist. Lemke - Nendza - Hillmann denken extrem viel über ihren Jazz nach, suchen Wurzeln, forschen in Lehrstücken und durchstöbern die Ideen ihrer Vorgänger. Sie spielen mit ihren Idolen und dazu mit der kompletten folkloristischen Palette und konstruieren aus ihrem immensen, bunten Kaleidoskop-Wissen neue, unorthodoxe Visionen. "Kyrillis" ist einfach extrem spannend!
Kati Hofacker
Deutschlandfunk:
(...) die Musik bleibt transparent, offen und sehr rhythmisch. Dabei entstehen oft spannende Dialoge zwischen Saxophon und Geige, aber auch mit Bass, Percussion oder Schlagzeug.
Anja Buchmann
Jazz Twenty 5 (WDR): (...) Dominique Pifarély - eine perfekte Wahl für diese Musik zwischen Modern Jazz und sogenannter Weltmusik.
Anja Buchmann